Messenger

Signal ist eine gute Alternative zu WhatsApp und hat den Einsatz von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (auch für Signal) maßgeblich vorangebracht. Die Software ist quelloffen, allerdings ist der Quellcode für Signal-Server veraltet. Der aktuelle Quellcode des Servers ist aktuell nicht mehr quelloffen (Stand 06.04.2021). Der Umgang mit dem Messenger ist sehr einfach, allerdings wird die Einfachheit u.a. durch den Austausch der Telefonnummern (SHA256 gehasht) erreicht.

Vorteile:

  • föderiertes Netzwerk
  • Registrierung ohne Angabe persönlicher Daten möglich (ein Pseudonym ist allerdings erforderlich)

Nachteile:

  • geringe Verbreitung
  • verschlüsselte E2E-Kommunikation (z.B. via “OMEMO”) ist möglich; aber nicht der Standard
  • Erweiterungen wie z. B. Audio- und Video-Chat über Jingle werden standardmäßig nicht verschlüsselt.

Siehe hierzu:

WhatsApp ist zwar aktuell der Platzhirsch unter den Messengern, hat aber in Punkto Privatsphäre einige Mängel:

  1. Der Quellcode ist nicht öffentlich einsehbar; die durch den Hersteller (Facebook Inc.) versprochene Ende-Zu-Ende-Verschlüsselung (ohne Hintertüren?) kann nicht überprüft werden
  2. Metadaten werden werden nicht verhindert/ verschleiert
    • keine pseudonymen IDs möglich
    • kein Betrieb eigener Server möglich
    • keine Verschleierung von Kontakten und Gruppenmitgliedschaften

Element ist ein ebenfalls empfehlenswerter Messenger, welcher das Matrix-Protokoll verwendet. Im Vergleich zu anderen Messengern sind diese Tools noch recht jung, allerdings bieten sie (neben Verschlüsselung und offenem Quelltext) auch den Vorteil der Nutzung föderierter, offener Server (“Selfhosting”).

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  • messenger.txt
  • Zuletzt geändert: 12.10.2021
  • von Till Neuhaus